Nimm mit 510.307 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Berlin, den 6. Juni 2008
Nach dem Störfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko fordern Bürgerinnen und Bürger mit einem Online-Appell an die EU-Kommission, die Pläne zum Bau zweier Atomreaktoren im slowakischen Mochovce abzulehnen (www.campact.de/atom2/home). Die Kommission wird in den nächsten Tagen ihre Stellungnahme zu diesem Projekt im Rahmen des Euratom-Vertrags verfassen. Die Aktion wird von der Umweltorganisation Urgewald, dem Online-Netzwerk Campact und der Kampagne ausgestrahlt organisiert.
"Der Störfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko hat uns an die Gefahren erinnert, die von Atomreaktoren insbesondere aus Osteuropa ausgehen", so Christoph Bautz von Campact. "Die Mahnung kommt zum rechten Zeitpunkt: Wenn die EU-Kommission in den nächsten Tagen den geplanten Schrottreaktoren in Mochovce mit ihrer Stellungnahme grünes Licht gibt, könnten sich bald die Geldhähne privater Investoren öffnen. Das müssen wir verhindern."
"Der für den Standort Mochovce geplante Reaktortyp WWER 440/213 ist selbst in Osteuropa ein Oldtimer und befindet sich auf dem Stand der russischen Kraftwerkstechnik der 1970er Jahre", so Heffa Schücking von Urgewald. "Er verfügt über keine druckfeste Schutzhülle und widerspricht damit grundlegenden westlichen Sicherheitsstandards."
"Bei Mochovce geht es um eine Grundsatzentscheidung: Sagt die EU-Kommission Ja, kann sie kaum mehr Nein zu etlichen geplanten Reaktorprojekten in Osteuropa sagen – mit einem enormen Sicherheitsrisiko für den ganzen Kontinent", so Matthias Weyland von ausgestrahlt.
Ihre Ansprechpartner:
Christoph Bautz, Campact e.V.:
bautz@campact.de, t 0 42 31 . 957 445, m 0163 . 595 75 93
Heffa Schücking, Urgewald:
heffa@urgewald.de, t 02583 . 1031, m 0160 . 96 76 14 36
Matthias Weyland, .ausgestrahlt:
matthias.weyland@bund.net, t 0163 . 775 88 38