Häufige Fragen zu...
... der argumentativen Belagerung des Bundestages
Warum belagern wir den Bundestag?
In diesen Wochen ringen die Bundestags-Abgeordneten heftig um das neue Gentechnik-Gesetz. Die Gentechnik-Lobby schläft nicht: Sie will die Schutzwälle gegen Gentechnik einreißen und die Haftungsregeln verwässern. Im Sommer konnten wir mit unserem Protest die schlimmsten Horrorpläne verhindern. Diesen Erfolg müssen wir nun verteidigen. Wir müssen eine Verwässerung des Gentechnik-Gesetzes verhindern. Und Druck für noch schärfere Regeln machen. Mehr im 5-Minuten-Info .
Wie den Bundestag belagern?
Unser Plan: Während der Beratungen über das Gesetz versehen wir viele Großplakatflächen rund um den Bundestag mit unseren Argumenten gegen Gentechnik. Ein immer dichterer Ring entsteht! Auf ihrem Weg ins Parlament machen wir den Abgeordneten klar, warum wir und die große Mehrheit der Bürger/innen gegen die Agro-Gentechnik sind. Die Argumente können Campact-Aktive auf unserer Internet-Seite beisteuern. Zudem sind sie eingeladen, die Argumente anderer Campact-Aktiver zu bewerten. Die zehn besten drucken wir auf die Großplakate.
Wann den Bundestag belagern?
Die Großplakate werden zwischen dem 11. Januar und dem 21. Januar 2008 rund um den Bundestag aufgehängt. In diesem Zeitraum tagt der Bundestag im Plenum, in den Fraktionsarbeitsgruppen und in den Fach-Ausschüssen. Sicher wird es dabei auch um das Gentechnik-Gesetz gehen. Zudem findet in diesem Zeitraum die internationale Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" in Berlin statt, so dass Medien und Politik dem Thema Agro-Gentechnik ein verstärktes Interesse entgegen bringen werden.
Wie werden die Plakate finanziert?
Jedes Plakat kostet uns mit Druck und Anmietung der Plakatfläche rund 30 Euro am Tag. Dies wird ausschließlich über Spenden finanziert. Stärken Sie den Belagerungsring mit einer Spende!.
Was für Argumente werden gesammelt?
Wir sammeln nur Argumente, die inhaltlich mit Gentechnik in der Landwirtschaft und im Essen zu tun haben.
Welche Argumente sammeln wir nicht ?
Wir sammeln keine Argumente, die inhaltlich nichts mit Gentechnik im Essen und in der Landwirtschaft zu tun haben. Zudem sind keine Argumente zugelassen, die unseren Grundsätzen eines friedlichen und toleranten Miteinanders in unserer Gesellschaft widersprechen, wie z.B. fremdenfeindliche oder demokratiefeindliche Formulierungen.
Wir erlauben uns, unpassende Argumente zu löschen. Wenn Sie ein unpassendes oder Ihrer Ansicht nach inakzeptables Argument finden, melden Sie uns bitte diesen Missbrauch - dies können Sie auf der Seite mit der Einzelansicht der Argumente tun. Dorthin gelangen Sie, wenn Sie auf ein einzelnes Argument klicken.
Welche Argumente werden plakatiert?
Plakatiert werden die besten zehn Argumente. Welche dies sind entscheiden die Campact-Aktiven auf unserer Internetseite . Jede/r Campact-Aktive darf jedes Argument einmal bewerten. Der Durchschnitt aller Bewertungen zählt. Weisen zwei Argumente den gleichen Bewertungsdurchschnitt auf, gilt jenes Argument als besser bewertet, welches eine größere Anzahl an Bewertungen erhalten hat. Argumente müssen mindestens von zehn Leuten bewertet worden sein, um in die Top Ten, die plakatiert werden, aufgenommen zu werden.
Was bedeuten die gelben Sterne?
Die gelben Sterne stehen für den Durchschnitt der bisher abgegebenen Bewertungen.
Wie gebe ich die eigene Bewertung ab?
Um selbst bewerten zu können, müssen Campact-Aktive sich einloggen - falls noch nicht bei Campact registriert, müssen sie sich zunächst registrieren.
Daraufhin können jedem Argument fünf grüne Sterne vergeben werden. Dazu muss nicht jeder Stern einzeln angeklickt werden, sondern immer nur jeweils der eine Stern, der für die gewünschte Bewertung steht: Der erste grüne Stern steht für die Bewertung "schlecht", der zweite Stern steht für "so la la", der dritte Stern für "lesenswert", der vierte Stern für "sehr gut" und der fünfte Sterne für "genial!". Wurde die Bewertung abgegeben, erscheint "danke fürs Bewerten": Die Bewertung fließt dann unmittelbar in den Bewertungsdurchschnitt ein.
Kann ich meine Bewertung im Nachhinein noch ändern?
Jede/r Campact-Aktive kann die Sterne-Anzahl, die er/sie für ein Argument vergeben hat, zu späteren Zeitpunkten beliebig oft wieder verändern. Die geschieht durch einen Klick auf jenen grünen Stern, der für die Bewertung steht, die vergeben werden soll.
Was kann ich sonst noch mit den Argumenten tun?
Die Argumente können kommentiert und per E-Mail an Freunde und Freundinnen weitergeleitet werden. Zudem können die Autor/innen der Argumente per E-Mail angeschrieben werden.
Wie wird Missbrauch mit den Argumenten verhindert?
Fallen inakzeptable oder illegitime Formulierungen in Argumenten oder Kommentaren auf, können diese über die Funktion "Missbrauch oder Fehler melden" an Campact gemeldet werden. Wir werden den Einzelfall dann überprüfen und das Argument oder den Kommentar gegebenenfalls disqualifizieren.
Missbrauch bei der Bewertung der Argumente wird dadurch unterbunden, dass jeweils nur eingeloggte Aktive ihre Bewertung abgeben können. So wird verhindert, dass Argumente dadurch, dass eine und dieselbe Person diese Argumente mehrmals bewertet, einen ungerechtfertigt guten Bewertungsdurchschnitt erzielen.
... der Plakataktion: Wie kam die Auswahl der Abgeordneten zustande?
Wir haben diese 25 Abgeordneten ausgewählt, weil Sie alle neben Ihrer Abgeordneten-Tätigkeit noch eine Funktion erfüllen, die Sie als Entscheidungsträger gegenüber anderen hervorhebt:
Da sind die Mitglieder des Agrarausschusses, der schon im Vorfeld über das Gesetz berät, da sind Minister/innen und Fraktionsvorsitzende, Staatssekretäre und Mitglieder des Koalitionsausschusses, deren aller Wort und Meinung besonders gewichtig ist bei der Entscheidung um das neue Gentechnikgesetz.
Die Auswahl der Abgeordneten erfolgte in enger Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern aus Umwelt- und Bioverbänden. Leider sind die Abgeordneten aufgrund unserer Auswahl-Kriterien nicht homogen über das Bundesgebiet verteilt, im Gegenteil: Nord-und Ostdeutschland fehlen fast vollständig. Trotzdem sind wir überzeugt, dass es am sinnvollsten ist, genau diese Entscheidungsträger zu adressieren.
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Gentechnik, 29.02.2012






















